GRUPPENREISEN UND SPEZIALREISEN

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[tab title=”ANDALUCIA”]

Dieses Land mit mehr als achteinhalb Millionen Einwohnern und einer Fläche von über 87.000 km2 ist grösser als Österreich. Tarifa ist die südlichste Stadt des europäischen Kontinents. Die alte und vielfältige Geschichte, tausendjährige Städte, die bedeutenden Monumente und das milde Klima machen Andalusien zu einem einzigartigen Reiseziel. Das Bild Andalusiens ist nachhaltig von 800 Jahren islamischer Beherrschung geprägt.

Was Sie gesehen haben sollten:

Sevilla (Hauptstadt Andalusiens) Plaza España, Kathedrale, Alcázar, Santa Cruz Viertel

Córdoba (Alte Hauptstadt des islamischen Kalifats Al Andalus), Moschee, Judenviertel, blumengeschmückte Innenhöfe.

Granada (letztes islamisches Königreich) Alhambra, Kathedrale, Königskapelle

Ronda (Hauptstadt der Bandoleros) Schlucht, Neue Brücke, Rilke….

Málaga (vor 3500 Jahren von den Phöniziern gegründet, Hauptstadt der Costa del Sol) Gibralfaro, Picasso….

Nerja (heimeliges Fischerdorf).

Gibraltar (britische Kolonie) Aussicht nach Africa, die Makaken…

Tánger (Marokko, Internationales Stadt mit orientalischem Flair.

Landschaft und Klima: Das Mittelmeer und die betische Gebirgskette bilden eine einmalige Landschaft mit vielen tropischen Pflanzen, die mitten im Winter blühen. Zitrusbäume, Palmen, Jasmin und Jacaranda begleiten uns auf unseren Ausflügen. Die mittlere Wintertemparatur beträgt 18º C.


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[tab title=”DAS ZENTRUM SPANIENS”]






Obwohl die Mauren anfangs die gesamte Iberische Halbinsel beherrschten, wurde doch der Norden und das Zentrum Spaniens schon vor vielen Jahrhunderten wieder christlich. Die harte Herrschaft der Katholischen Kirche spiegelt sich in der strengen Architektur in dieser Gegend wieder. Es waren zwei Königshäuser, die Spanien prägten: Die österreichischen Habsburger und die französischen Bourbonen. Unzählige Städte sind als „Weltkulturerbe“ ausgezeichnet worden, sie sind im folgenden mit diesem Symbol gekennzeichnet:

Was Sie unbedingt sehen sollten:

Madrid: (Hauptstadt Spaniens mit mehr als con 3 Millonen Einwohner) Das Madrid der Österreicher: Puerta del Sol, Plaza Mayor, Palacio Oriente; Das Madrid der Bourbonen: Cibeles, Retiro, Alcalá, Prado; Das moderne Madrid : Avenida Castellana, Kio-Türme (Tor zu Europa)

El Escorial : Der Kloster-Palast wurde gegen Ende des 16. Jhdts. eingebettet in eine einzigartig schöne Landschaft gebaut. Seine christliche Strenge wurde Vorbild für die kastilische Architektur der folgenden 50 Jahre. Er war unter Phillip II das politische Machtzentrum der Zeit.

Toledo: Toledo ist als “Kaiserliche Stadt” bekannt weil es von 1516 bis 1556 Sitz des Kaiserhofes unter Karl I von Spanien (oder Karl V von Österreich) war. Es wird auch die „Stadt der drei Kulturen“ genannt, weil über Jahrhunderte Christen, Juden und Moslems meist friedlich zusammenlebten. Toledo war nach und nach römische Provinzstadt, Hauptstadt des Westgotenreiches, wichtiges Zentrum des Emirats von Cordoba und Widerstandszentrum der christlichen Heere bei der Reconquista. Berühmte ist die jahrhundertalte Schmiedekunst. Monumente: Altstadt, Kathedrale, Casa Greco, Alcázar, Synagoge

Segovia: Das berühmteste Bauwerk Segovias ist der im Jahre 50 n. Chr. erbaute, zweistöckige Aquädukt. Aber auch sonst ist die Altstadt beeindruckend und bietet mit dem Alcazar (11. Jhdt.) und der gotischen Kathedrale (16. Jhdt.) zwei wichtige Bauwerke an.nIm kulinarischen Bereich sollte man das einmalige Spanferkel nicht missen!

Ávila: Avila, gegründet im 9. Jhdt. zum Schutz Kastiliens gegen die Mauren, ist Wiege der Heiligen Theresia und Grab von Torquemada, dem Großinquisitor, und wird „die Stadt der Heiligen und der Steine“ genannt. Ávila bewahrt die Enthaltsamkeit und Reinheit der Linien seiner mittelalterlichen Architektur. Hervorzuheben sind die gotische Kathedrale und die guterhaltene Mauer mit ihren 82 halbrunden Türmen und neun monumentalen Toren.

Salamanca: Im Nordwesten von Madrid gelegen, wurde Salamanca im 3. Jahrhundert v. Chr. durch die Karthager erobert und später römische Stadt. Bis zum 11. Jahrhundert stand es unter der Herrschaft der Moslems. Die Blütezeit der Universität, eine der ältesten in Europa, fiel mit dem Goldenen Zeitalter der Stadt zusammen. In der Altstadt finden wir wichtige romanische und gotische Denkmäler, sowie Bauten aus Renaissance und Barock, unter ihnen die einmalig schöne Plaza Mayor.

Alcalá de Henares: Anfang des 16. Jahrhunderts durch Kardinal Jiménez de Cisneros gegründet, war Alcalá De Henares die erste geplante Universitätsstadt der Welt. Sie war Beispiel der Civitas dei (Gottesstadt), einer idealisierten städtischen Gemeinschaft, die die spanischen Missionare nach Amerika verpflanzten, und diente als Vorbild für eine Reihe von Universitäten in Europa und in anderen Teilen der Welt.

Caceres: Die Geschichte der Schlachten zwischen Mauren und Christen spiegelt sich in der Architektur der Stadt, die eine Vielzahl von Stilen präsentiert: romanische, islamische, italienische Renaissance und nördliche Gotik. Dreißig Türme bleiben aus der muslimischen Zeit. Der berühmteste davon ist der Bujaco.

Cuenca: Von den Mauren im Gebiet des Kalifats von Córdoba für defensive Zwecke gebaut, ist Cuenca eine mittelalterliche befestigte Stadt in ausgezeichnetem Zustand. Nach der Rückeroberung der Stadt durch die Kastilier im zwölften Jahrhundert, wurde sie königliche Stadt und bischöflicher Sitz. Sie weist viele Gebäude von großem Wert auf , wie die gotische Kathedrale und die berühmten hängenden Häuser, hoch oben über dem Fluss Huécar. Diese Festungsstadt ist von einer herrlichen Landschaft umgeben.

Mérida: Mérida in Extremadura wurde 25 v. Chr. von Kaiser Augustus am Ende seines Feldzugs in Hispania als Stadt der Soldaten im Ruhestand unter dem Namen Emerita Augusta gegründet und wurde später Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania. Die gut erhaltenen Überreste der antiken römischen Stadt umfassen eine große Brücke über den Fluss Guadiana, ein Amphitheater, ein Theater, einen großen Zirkus und ein ausgeklügeltes System der Wasserversorgung. Dieses archäologische Ensemble bietet ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Hauptstadt einer römischen Provinz in der Kaiserzeit aussah.

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[tab title=”MAROKKO”]

Marokko ist ein Land der Kontraste. Nicht nur in kultureller oder historischer Hinsicht, sondern auch geografisch. Der karge Süden am Rande der Sahara ist ganz verschieden von dem bergigen Norden, mit einer Regenzeit, die das Speichern von wertvollem Wasser erlaubt. Gebadet vom Atlantik im Westen, liegt im Osten die Grenze mit Algerien mit höheren thermischen Kontrasten..

Marokko ist für uns Europäer das Tor zum afrikanischen Kontinent und zur gleichen Zeit, zu orientalischem Flair.Nur 17 km trennen den afrikanischen Kontinent von Europa an der engsten Stelle der Straße von Gibraltar. Aber wenn wir Europa verlassen und das Meer in Richtung Tanger überqueren, scheint es, dass wir in eine andere Welt gelangen. So mehr oder weniger hätte das Leben in Granada vor 5 Jahrhunderten aussehen können. Berber in ihren bunten Trachten bieten ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf der Straße an. Die enge Medina ist voller Leben . Dieses große und manchmal schwierige ist, macht mit Mohamed VI vorsichtige Schritte in Richtung der Neuzeit.

Es großen Reichtum und große Armut, eine in Europa unvorstellbare Armut. Aber die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die beeindruckende Landschaft und die Sehenswürdigkeiten machen eine Reise in dieses Land zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zwei sind die Strecken, die im Grunde alle Veranstalter anbieten: Königsstädte und Kasbah.In “Königsstädte” sehen wir die bedeutendsten Städte im Norden Marokkos: Meknes, Fez, Marrakesch, Casablanca (diese Stadt ist keine Königsstadt), Rabat und Tanger.Die “Kasbah” – route erhält ihren Namen durch die Burgen (Kasbah) die unseren Weg säumen. Wir sehen die gleichen Städte, aber wir überqueren den hohen Atlas und gelangen bis an den Rand der Wüste.Jede dieser beiden Strecken erfüllt uns mit unvergesslichen Eindrücken.

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[tab title=”PORTUGAL”]






Das westlichste Land des europäischen Kontinents ist im Süden und Westen vom atlantischen Ozean, und im Norden und Osten von der großen iberischen Schwester Spanien begrenzt.Der Norden Portugals hat ein relativ kühles und feuchtes Klima und besteht aus zwei traditionellen Provinzen oder Landschaften: Das Minho im Nordwesten gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden des Landes. Die größten Städte des Minho sind Braga und Viana do Castelo. Das Minho wird wegen seines Klimas und der vergleichsweise üppigen Vegetation als der grüne Garten Portugals bezeichnet. Auf den Hängen der zahlreichen Flusstäler wird vor allem Wein angepflanzt, der zum berühmten Vinho Verde weiterverarbeitet wird. Im Nordosten liegt Trás-os-Montes (Hinter den Bergen). Dies ist die dem Meer abgewandte Seite Nordportugals, die sehr gebirgig ist und deshalb sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer hat

Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit der Serra da Estrela ein beachtliches Gebirge mit Wintersportmöglichkeiten. Der höchste Berg ist der Torre mit 1.993 m. Die gesamte Region ist sehr fruchtbar und hat ein für den Weinanbau optimales Klima, so dass die Tradition des Weinbaus hier bis zu den Römern zurückreicht. Die wichtigsten Städte Mittelportugals sind Lissabon, Aveiro, Sintra, Coimbra, Viseu, Leiria, Castelo Branco sowie Santarém.

Der Süden Portugals setzt sich aus den drei Landschaften Terras do Sado, Alentejo und Algarve zusammen. Die Algarve markiert die gesamte Südküste des Landes und ist mit ihren hübschen Städten, den Steilküsten und Sandstränden zu einem beliebten Feriendomizil geworden. Die größten Städte Südportugals sind Portalegre, Évora, Beja sowie Faro und Lagos. Der bestimmende Fluss ist der Rio Guadiana, der zweimal ein längeres Stück die Grenze zu Spanien bildet.

Die Vor- und Frühgeschichte des Gebietes entspricht weitgehend der Entwicklung in den anderen Regionen der Iberischen Halbinsel. Ab ungefähr 2000 v. Chr. wanderten die Iberer, wahrscheinlich aus Nordafrika, auf der Halbinsel ein. Ab 1200 v. Chr. gründeten Phönizier Seefahrerkolonien an den Küsten. Ab ungefähr 600 v. Chr. wanderten Kelten ein, die sich mit den Iberern vermischten. Zu den so entstandenen Keltiberern gehörte der Stamm der Lusitaner, der den Römern als besonders wehrhaft galt und im Lateinischen namensgebend für das Land werden sollte.

Ab 450 v. Chr. wurde das Gebiet von Karthago erobert und im Ergebnis des Zweiten Punischen Krieges an Rom abgetreten. Von den Römern wurde der Südwesten der Halbinsel seit Beginn der Kaiserzeit unter dem Namen Lusitania als eigenständige Provinz verwaltet, die neben dem Großteil des heutigen Portugal weitere Gebiete im Westen des heutigen Spanien umfasst (besonders die Extremadura, die Provinz Salamanca und das Gebiet um Talavera de la Reina), wo der Schwerpunkt der römischen Besiedlung lag. Die römische Herrschaft endete in der Völkerwanderungszeit; Sueben (ab 409) und vor allem Westgoten (ab 416) gründeten ihre Reiche auf dem Gebiet des späteren Portugal.

Ab 711 eroberten die Mauren die iberische Halbinsel, ab 713/714 das heutige Portugal, 716 Lissabon. Lusitanien gehörte damit zu Al-Andalus, der westlichsten Provinz des muslimischen Großreichs. Währenddessen begann vom Königreich Asturien ausgehend im 9. Jahrhundert die christliche Reconquista, die jedoch erst im 12. Jahrhundert das ehemalige Lusitanien erreichte. Als Keimzelle des späteren Portugal entstand im 9. Jahrhundert in der Gegend um Porto die „erste“ Grafschaft Portucale („Condado Portucalense“). Mit der Übergabe von Portucale durch Alfons VI. von Kastilien an seinen Schwiegersohn Heinrich von Burgund wurde 1096 oder 1097 die „zweite“ Grafschaft Portucale („Condado Portucalense“) begründet, die von Anbeginn mehr oder minder erfolgreich danach strebte, die Oberhoheit der Könige von León und Kastilien abzuschütteln. Heinrich von Burgund wurde damit zum Stammvater der ersten portugiesischen Königsdynastie. Portugal hat seine Unabhängigkeit von Spanien in schweren Kämpfen bewahrt.

Unsere Portugal-Reisen:

Al Andalus Class Travel bietet Programme für Studienreisen, Pilgerreisen und Landwirtschaftsreisen nach Portugal an.

Studienreisen: Die wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten in Portugal sind von einem Zentral-Punkt aus recht gut zu erreichen (z.B. Nazaré, Figuera da Foz, oder Obidos). Dazu gehören Lissabon mit dem Hieronimo-Kloster, dem Belemviertel und der Altstadt, wobei eine Fahrt mit der berühmten Straßenbahn nicht fehlen sollte. Dazu kommen Städte wie Cascais, Sintra, mit seinem schönen Schloss, das mittelalterliche Obidos, Coimbra mit der berühmten Universität und ihrer Bibliothek, das Fischerdorf Nazaré, das Kloster Batalha und die grosse Hafenstadt des Nordens, Oporto.

Pilgerreisen: Fatima gilt als eines der wichtigsten Pilgerziele der katholischen Christen. Die meisten Programme vereinen hier Santiago de Compostela in Spanien mit Fatima.

Landwirtschaftsreisen: Es gibt unweit von Lissabon große Ländereien mit Viehzucht (u.a. wilde Stiere), Ackerbau und Anbau von Korkeichen und Olivenbäumen. Und im Norden Portugals sehen wir den bedeutenden Anbau von Wein. Unsere landwirtschaftlichen Reisen vereinen, wie auch in Spanien, den Besuch von landwirtschaftlichen Betrieben mit einem interessanten kulturellen Rahmenprogramm.

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[tab title=”SANTIAGO”]

Der Heilige Jakobus (San Yago -> Santiago) war zusammen mit seinem Bruder Johannes und mit Petrus einer der drei Lieblingsjünger Christi. Er ist dem Auftrag, sein Wort bis „ans Ende der Welt“ zu bringen, gefolgt und hat das Evangelium bis zum äußersten Westen Europas, bis nach „Finisterre“ (Ende der Erde) gebracht (Finisterre liegt in der Nähe von Santiago de Compostela).Mit dem Schiff ist er bis nach Tarragona gelangt, und von dort aus ist er, dem Ebrofluss entlang, bis nach Logroño gekommen. Danach ist er, immer von einer jüdische Gemeinde zur nächsten, der Milchstrasse bis nach Santiago/Finisterre gefolgt.

Viele Wege führen nach Santiago. Der bekannteste und beliebteste in Spanien ist der „Französische Weg“, dem auch unser Programm weitgehend folgt, auch wenn wir unseren Pilgerweg auf dem „Aragonischen Weg“ beginnen.Wir haben unser Programm für Pfarrgruppen ausgearbeitet, mit Pilgern gemischten Alters und sehr verschiedener Wanderkondition: Ältere und gebrechlichere Pilger machen den Weg zusammen mit gut trainierten Wanderspezialisten: Sie alle wollen zum Heiligen Apostel pilgern, und wir sollten ihnen allen in christlicher Rücksichtnahme einen angemessenen Weg ermöglichen.

Aus diesem Grunde schlagen wir immer mehrere Teilstücke von 4 – 8 km vor; so müssen die Gehbehinderten nicht zu lange auf die flotten Wanderer warten und können die leichteren und kürzeren Etappen mitlaufen.Die Landschaft Nordspaniens zwischen den Pyrenäen und Gallizien ist sehr abwechslungsreich und unterschiedlich. Grüne Wälder finden wir ebenso, wie trocken-braune, wüstenähnliche Landschaft. Jedes Teilstück hat seine eigene Bedeutung und wir sollten deshalb auch in jeder dieser unterschiedlichen Gegenden ein Wanderstück einplanen.

Natürlich haben auch die einzelnen Pfarrer und Gemeinden verschiedene Interessen; die einen möchten den Pilgerweg mit vielen Andachten und Messen vertiefen, die anderen haben mehr historisch-kulturelles Interesse….Unser Programm ist deshalb etwas zu reichhaltig, als dass eine Gruppe dies normalerweise schaffen kann. Wir bitten deshalb die einzelnen Pfarreien, das Programm genau auf Inhalt und Zeitbedarf zu studieren und uns rechtzeitig vor Reisebeginn die Eigenschaften der Gruppe, sowie die gewünschten Messen, Wanderstücke und Besichtigungen mitzuteilen, damit die Pilgerreise dann reibungslos abläuft.

“Buén Camino“ !! (Pilgergruss: Einen Guten Weg!!)

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